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Wie geht es nach den Sommerferien in der Schule und im Religionsunterricht weiter?

Wie geht es nach den Sommerferien in der Schule und im Religionsunterricht weiter?
Wie geht es nach den Sommerferien in der Schule und im Religionsunterricht weiter?
© DarkWorkX auf Pixabay

08.09.2020 Neue Hinweise zur Ausgestaltung vom Religionsunterricht

Anhand von vier Stufen beschreibt das Kultusministerium, wie eine regelgerechte Organisation des Religions- wie des Ethikunterrichts durchgeführt werden kann. 

Vorhandene oder zu beantragende Genehmigungen von gemischtkonfessionellen Lerngruppen sind dabei eine Gestaltungsweise. 

Das Dokument finden Sie am Ende dieser Liste.

07.09.2020 Neue Planungsszenarien für die Organisation des Schulunterrichts 

Das Kultusministerium beschreibt im aktuellen Leitfaden  vier Planungsszenarien, wie der Schulbetrieb, angemessen auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort, organisiert werden kann. 

Das PDF finden Sie unten. 

24.08.2020 Testungen für alle Lehrkräfte

Symptomfreie Testungen werden für so gut wie alle an den Schulen tätige Menschen vom Kultusministerium ermöglicht. Die lange Liste der Berechtigten sowie die Antragsformulare finden Sie hier

18.08.2020 Zweiter Schultag - Rückmeldungen aus dem RU

In den Schulen ist auch der Religionsunterricht wieder am Start, und dabei verfährt man recht unterschiedlich. Einige melden, dass sie froh sind, dass der RU wieder stattfindet. Andere halten den Widerspruch in der Aufforderung des Kumi, einerseits möglichst Klassenverbände und andererseits klassenübergreifend Kurse wie den RU zu bilden, für schwer erträglich. 
Wir raten den Schulleitungen und LehrerInnen dazu, ganz pragmatisch vorzugehen und nach guten Lösungen zu suchen.
Viele haben im vergangenen Schuljahr rechtzeitig einen Antrag auf gemischtkonfessionelle Klassen gestellt. Aber es können sich infolge der Pandemie neue Situationen ergeben haben, auf die man aktuell reagieren muss und die wir dann auch für eine Genehmigung bearbeiten. 
Formulare und Erlass finden Sie auf unserer Homepage "Rechtsgrundlagen Religionsunterricht"

In der Zeitschrift der AG der ev. ReligionslehrerInnen in Bayern fanden wir eine übersichtliche Zusammenstellung verschiedener Modelle, wie Unterricht in Kursen organisiert werden kann, wenn es zu Mischformen von Präsenzunterricht und Homeschooling kommen sollte (hier). Interessant ist auch die Umfrage unter KollegInnen zum Fach Religion. 
 

14.08.2020 Kurzfristige Korrektur des 5. Hygieneplans vom 13.08.20

Wie die FR heute berichtet, kann die Maskenpflicht innerhalb des Schulgebäudes nun doch nicht von der Schulleitung ausgesetzt werden. Im Gegenteil könne die Schule sogar Maskenpflicht in den Klassenräumen beschließen. Ähnlich die FAZ. Verbindliche Aussagen darüber holt man am besten beim Staatlichen Schulamt oder beim KuMi ein.  

13.08.2020 Neuester Hygieneplan kurz vor Schulstart 2020/21
Auswirkungen auf den Religionsunterricht

Seit gestern haben sich die Bestimmungen noch einmal durch den neuen fünften Hygieneplan verändert. Gegenüber dem Hygieneplan vom 24.07.2020 gilt vor allem die Verpflichtung, außerhalb des Präsenzunterrichts Mund- und Nasenschutz zu tragen.   

Im Schulbetrieb muss auch die Bildung "konstanter Lerngruppen nicht mehr unbedingt erforderlich" sein. Wenn Gruppen fest definiert sind, sollten dadurch mögliche Infektionsketten nachverfolgbar sein. 

In Verbindung mit den "Hinweisen zum Religionsunterricht (06.07.2020)" ergibt sich, dass die Schulen einen Religionsunterricht entsprechend dem neuesten Erlass (15.04.2020) als konfessionellen Religionsunterricht durchführen können. Durch die Corona-Pandemie erwartet das Kultusministerium Personalengpässe und organisatorische Schwierigkeiten. In diesem Fall kann man über das Schulamt auch jetzt noch einen Antrag auf gemischtkonfessionellen Religionsunterricht beim staatlichen Schulamt stellen. 

Im Religionsunterricht wird gesungen, gespielt und getanzt. Das ist nach den Anlagen zum Hygieneplan nicht mehr so einfach, denn er regelt die entsprechenden Aktivitäten wie folgt: 

  • Bewegungsfördernde Angebote möglichst mit Abstand (1,50) und ohne Körperkontakt bei guter Lüftung. 
  • Bis 31.01.21 muss auf gemeinsamen Gesang und die Nutzung von Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen verzichtet werden. Draußen ist das möglich, bei Einhaltung von Abstand und den o.g. Hygienregeln.
  • Einzelgesang - Vorsingen - in geschlossenen Räumen nur bei 3m Abstand, zusätzlicher Plexiglasscheibe und Mundschutz. 

Der Religionsunterricht verlangt, wie auch in anderen Fächern, umsichtiges und vorsichtiges Handeln. Das lässt Spontanität und Nähe in den Hintergrund treten und macht den Unterricht statischer und weniger lebendig. Das ist der Preis für die erhoffte Sicherheit vor einer Ansteckungsgefahr, die gerade in Schulen, als Orte der Begegnung hunderter Menschen, nicht gering ist. 

Wir wünschen Ihnen dazu Gottes Segen, mögen Sie, Ihre KollegInnen und SchülerInnen, sowie deren Familien behütet bleiben! 
 

12.08.2020 - Zum Schuljahresstart 2020/21 in Hessen

Unser Gesamteindruck:

Einerseits sollen Schulen den Regelbetrieb - auch den konfessionellen Religionsunterricht - wieder aufnehmen. Andererseits sollen aber Hygienemaßnahmen beachtet werden. Das führt zu Spannungen: Der Mindestabstand in den Klassen ist aufgehoben, nach dem Hygieneplan sollte er  "wo dennoch möglich" eingehalten werden. Man soll lüften - aber in manchen Räumen sind die Fenster nicht zu öffnen. Und so weiter. So wird jede Schule ihren eigenen, oft kleinteiligen Weg finden müssen. Das schafft Unsicherheit und Beunruhigung. Dazu erwartet das Kumi Personalmangel. Ein schwieriges Schuljahr steht bevor. Wir versuchen Sie zu unterstützen: beim Personal, bei der Genehmigung von gemischtkonfessionellem RU, durch unser Angebot an Unterrichtsmaterial und Fortbildungen oder durch diesen Überblick. Und wir wünschen Ihnen trotz allem einen guten Start und Gottes Segen bei all Ihren Anstrengungen. 

 

Überblick: Organisation des Schuljahresstarts 20/21 (30.06.2020)

Ausführlich: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/schreiben-zur-organisation-des-schuljahresstarts-20202021

Der Kultusminister möchte „das nächste Schuljahr im Regelbetrieb (gilt auch für den RU) beginnen.“ Dazu werden folgende Punkte genannt:

  • 5-Tage-Schulbetrieb
  • Aufhebung des Abstandsgebots
  • Aufhebung der Gruppengröße von max. 15 Personen
  • Abdeckung der Stundentafel
  • Rückkehr zum Kurs- und Klassensystem

Die Bestimmungen gelten, bis das Kultusministerium zur Einschätzung kommt, dass sich die Infektionslage negativ verändert hat. Dann würde es wieder Einschränkungen geben.

Um von Beginn an gegen eine Ausbreitung des Virus anzugehen, gilt ein Hygieneplan.

  • „eine sorgfältige Händehygiene,
  • die Vermeidung körperlicher Kontakte und, wo immer dies möglich ist, die Wahrung eines angemessenen Abstandes, wie er auch in Alltagssituationen gilt,
  • regelmäßiges und ausreichendes Lüften der Unterrichtsräume,
  • das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung außerhalb der Unterrichtsräume und
  • die gründliche und regelmäßige Reinigung im Schulgebäude.“

Schulen können Masken für Lehrkräfte anfordern. Bei Verdacht auf eine Corona Infektion bei Schüler*innen oder Lehrer*innen ist das Staatl. Schulamt zu informieren.

Lehrkräfte und Schulpädago*innen können durch ein entsprechendes Attest von der Präsenzpflicht freigestellt werden.
Gefährdete Schüler*innen erhalten ebenfalls eine Befreiung und können ein Digitalgerät erhalten, um darüber am Unterricht von zu Hause aus teilzunehmen.

Wegen der erwartbaren Personalknappheit können Lehrkräfte befristet zusätzlich eingestellt werden. Es müssen „weitere Wege der Personalgewinnung für unsere Schulen beschritten werden.“
Die Schulleitungen sollen das Instrument der Flexibilisierung der Pflichtstunden und der Mehrarbeit bei späterem zeitlichem Ausgleich ggf. nutzen.

LiVs sollen alle vorgesehenen Stunden eigenverantwortlichen Unterrichts halten.
SPS und Praxissemester an den Schulen können wieder stattfinden, ebenso die Examina zur zweiten Staatsprüfung.

Die Lehrkräftefortbildung wird nur Angebote aus dem Bereich „Medienbildung“ und „Unterstützung Lehrpersonal Grundschule“ machen.

Mehrtägige Klassenausflüge/-fahrten sollen zugunsten des Unterrichts bis 01/21 unterbleiben, bereits gebuchte Veranstaltungen sind abzusagen.

Ganztagsangebote sollen wieder aufgenommen werden, bei Personalmangel hat Unterricht Vorrang.


Überblick:  Hinweise zum Religionsunterricht (06.07.2020)

Nach Beratungen zwischen den Vertretern der Evangelischen Landeskirchen und den Katholischen Bistümern in Hessen mit dem Kultusministerium sind "Hinweise zu den Fächern Religion, Ethik und Islamunterricht im Schuljahr 2020/21" veröffentlicht worden.

Der entscheidende Satz unter Punkt 4 lautet:

"Die Fächer Religion, Ethik und Islamunterricht werden grundsätzlich in gewohnter Weise erteilt."

Weitere Infos: https://relpaed-frankfurt.bistumlimburg.de/fileadmin/redaktion/Bereiche/relpaed-frankfurt.bistum-limburg.de/2020_Meldungen/Hinweise_zu_den_Faechern_Religion_Ethik_und_Islamunterricht_im_Schuljahr.._.pdf

 

Überblick: Leitfaden Einschulungsfeiern (09.07.2020)

Bei Einschulungsfeiern …

  • liegt die maximale TN-Zahl bei 250 Personen.
  • soll jede Person 3 qm Fläche haben.
  • In geschlossenen Räumen sind personalisierte Sitzplätze vorgesehen. Nebeneinanderliegende Plätze sollen nur von Personen eingenommen werden, die einem oder höchstens zwei Haushalten angehören.
  • muss allen TN der jeweilige Hygieneplan zugschickt werden.
  • müssen alle TN ihre Kontaktdaten abgeben.
  • sollen für mögliche Bewirtungen die Handlungsempfehlungen zur Schulverpflegung gelten.

Der Unterricht der ersten Klassen kann am ersten, zweiten oder dritten Tag beginnen.
Einschulungsfeiern werden von den Schulen in eigener Zuständigkeit durchgeführt. Sie können auch zeitlich gedehnt bzw. verteilt werden. Auch der Samstag vor Unterrichtsbeginn kann in Frage kommen.
Man kann Ausweichorte in Betracht ziehen, wie z.B. Kirchen, Gemeindesäle, Sporthallen.

Besonderes Augenmerk gilt der Gästeregistrierung,  Organisation des Einlasses, Piktogamme zur Hygiene, Abstandsmarkierung, Platzzuweisung. (Formulare und Grafiken im Leitfaden).  Ein  Wechsel der Klassen bei Feier und Unterrichtsbeginn ist sinnvoll, weil eine gemeinsame Einschulungsfeier für den ganzen Jahrgang „vielerorts kaum möglich sein“ wird (Beachtung der notwendigen Abstands- u. Hygieneregel).

Der Leitfaden gibt einige praktische Vorschläge, wie die Gemeinschaft der Schulanfänger so zum Ausdruck gebracht werden kann, dass man dazu nicht in Großgruppen zusammenstehen muss. 

Weitere Infos: https://kultusministerium.hessen.de/presse/infomaterial/9/los-gehts-wir-fangen

 

Überblick: Corona Test für PädagogInnen (03.08.20)

Alle an Schulen beschäftigten Landesbediensteten sowie Lehrkräfte an genehmigten Ersatzschulen erhalten die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.

Weitere Infos: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/angebot-freiwilliger-sars-cov-2-tests-hier-arztsuche

 

Überblick: Masernschutz-Impfungen (01.03.20)

Schüler*innen und alle an einer Schule Tätigen müssen einen Nachweis erbringen, dass sie gegen Masern geimpft sind. Ausnahmen: vor 1970 geborene Personen und solche, die aus medizinischen Gründen nachweislich nicht geimpft werden dürfen.

Weitere Infos: https://kultusministerium.hessen.de/masernschutz


Weitere Infos

Findet man u.a. bei der GEW hier

 

08.07.2020 - Erlass zum Religionsunterricht


Das Kultusministerium versendet an alle Schulen den Erlass zum Religionsunterricht und die daraus abgeleiteten Hinweise für den Religionsunterricht im neuen Schuljahr. Er muss demnach wie bisher als konfessioneller Religionsunterricht stattfinden. 

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich nun mit den weitergehenden Bestimmungen, die wir hier umgehend veröffentlichen werden. 

 

 

07.07.2020 - Unsicherheit in Bezug auf den Schulbetrieb und den Religionsunterricht nach den Ferien


Viele Religionslehrer*innen machen sich ihre Gedanken, zu Recht. Es gab aus dem HKM einige Verlautbarungen und Erlasse - vom Abitur über Schulöffnungen bis zu Klassenfahrten. Natürlich immer unter Vorbehalt.
Auch an der Organisation des Religionsunterrichts wird derzeit in einer Arbeitsgruppe mit den Kirchen und dem Land gearbeitet. Sobald Ergebnisse vorliegen, informieren wir Sie umgehend.
Ziel ist ein konfessioneller Religionsunterricht bzw. ein Unterricht in den gerade genehmigten gemischtkonfessionellen Lerngruppen.
Gerüchte, wonach nur noch Ethik unterrichtet bzw. ein neues Fach LER o. ä. eingerichtet werden würde, sind falsch.

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