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Religionspädagogische Methoden im Fokus der Fortbildungen.

Mit Metalog-Tools, Kett-Materialien, Godly Play und Erzähltechniken das Lernen neu und ganzheitlich gestalten. Ein paar Eindrücke aus den letzten Jahren.
Religionspädagogische Methoden im Fokus der Fortbildungen.
Religionspädagogische Methoden im Fokus der Fortbildungen.
© www.METALOG.de

Kooperatives Lernen mit den Tools von Metalog

"... und habe vergessen, dass ich in einer Fortbildung bin ..." - Teil 1 der Metalog-Fortbildung im Herbst 2018

Denn die Tools lassen keinen kalt. Und so müht man sich bald verzweifelt darum, seine so mühsam gelernte Regeln auch in der neuen Gruppe gewinnbringend anzuwenden. Bis man denn merkt ... Aber es soll nicht zuviel verraten werden. Worauf der Trainer Michael Kobbeloer bei der Vorstellung verschiedener Metalog-Tools jedoch besonders einging, war am Ende die Auswertung: der Transfer der im Spiel erlebten Gefühle, Konstellationen und Begegnungen. Hier fängt nach einer möglichst spannenden und gut vorbereiteten Inszenzierung, Durchführung und ersten, spontanen Auswertung die wichtige pädagogische Arbeit an. Denn im Spiel kommen unverstellt viele Arten von Aktionen und Emotionen zum Ausdruck, die sich dann auch in einem anderen Bezugsrahmen, eben in der Arbeitswelt, der Familie oder dem Studium vorfinden. Spannend, wie sich plötzlich ganz neue (Selbst-)einschätzungen, neue Möglichkeiten und neue Perspektiven für die Teamarbeit, die Klassengemeinschaft oder das Kollegium auftun. Wir werden die hier, im September 2018, gewonnen Erfahrungen auch künftig in regelmäßigen Fortbildungen zum erfahrungsbasierten Lernen mit Metalog weitergeben.

Spielen wir oder lernen wir? - Teil 2 der Metalog-Fortbildung im Winter 2019

Langatmige Theorie ist meist schwer verdaulich. Die Teilnehmenden haben sich im zweiten Teil der Metalog-Fortbildung wieder (oder auch erstmals, wenn sie den ersten Teil verpasst haben) überraschen lassen, wie kreativ sie Lernprozesse gestalten können. Mit den erlebnispädagogischen Materialien von METALOG gelingt das Lernen wie von selbst, weil es praktisch wird. Weil es erlebbar wird. Denn diese Training Tools übersetzen theoretische Konzepte von Kommunikation, Teamarbeit, Konfliktlösung etc. in ein Lernerleben mit allen Sinnen. 

Die Gruppe war begeistert zu erleben, wie das funktioniert.

Für die Anwendung im Unterricht können Sie die Materialien bei uns ausleihen.

 

GANZHEITLICH SINNORIENTIERTES LERNEN MIT DEN LEGEMATERIALIEN VON KETT

Neu erzählt, neu entdeckt ... Unsere Fortbildung im November 2019, in der wir uns mithilfe der Kett-Pädagogik Advent und Weihnachten neu erschlossen haben.

 

"Ganzheitlich", "sinnorientiert" ... dieser Kern der Kett-Pädagogik mag sich etwas theoretisch anhören, wurde aber ganz konkret erleb- und erfahrbar bei unserer Fortbildung mit der erfahrenen Trainerin für Kett-Pädagogik, Eva Fiedler.

Beziehungsarbeit ist wichtig. Die Beziehungsebene muss stimmen.

Kindern eine Geschichte oder ein Thema nicht nur vorzusetzen, sondern sie mit einzubinden und hineinzuziehen, sodass der Inhalt anschaulich und ein eigenes Erleben möglich wird, ist das, was jede*r der/die in Grundschule, Gemeinde oder Kita mit Kinder arbeitet, sich wünscht. Und so lauschten und agierten alle Teilnehmerinnen der Fortbildung drei Stunden lang gebannt und mit Freude, während die adventlichen und weihnachtlichen Geschichten erarbeitet wurden. Da wurden die Tiere der Krippe lebendig, es wurde gesungen und getanzt, Legenden und biblische Geschichten verwoben sich zu neuen Eindrücken. Und immer wieder wurden Bögen zu der eigenen Erfahrungswelt gespannt. Gemeinschaftliches und individuelles Gestalten wechselten sich ab und am Ende standen ein ganzheitliches Erleben, ein tieferes Eintauchen in die Geschichten und viele Inspirationen für die eigene Arbeit.

Einige Anregungen für die Arbeit mit Legematerialien im Sinne der Kett-Pädagogik finden Sie auf unserer  Literaturübersicht zu den Kett-Jahrbüchern,​​​​​​​ die alle bei uns ausleihbar sind.

 

 

Heilige in dunkler Zeit - Eine Fortbildung im Herbst 2018

Die Geschichten rund um St. Martin, Nikolaus, Elisabeth und sogar Lucia kennt man - immer und immer wieder haben wir sie gehört. Und selbst die Kinder können sie auswendig aufsagen und sind nur noch schwer dafür zu begeistern.

Zeit, neue Wege zu finden, diese Geschichten zu erschließen und zu erfahren.

Die Studienleiterin des Amtes für katholische Religionspädagogik in Frankfurt hatte die bekannte Erzieherin und Kett-Pädagogin Fr. Schmitt für einen Nachmittag eingeladen.

Dabei ging es darum, sich dem Thema "Heilige" auf ganzheitlichem Wege zu nähern und somit deren Botschaft mit Herz, Hand und Verstand zu begreifen zu suchen.

Mithilfe von Legematerialien gelang dies überraschend gut und brachte frischen Wind in die so alten, aber dennoch aktuellen Geschichten. 

Die Kett-Materialien richtig eingesetzt, kann auch die Kinder einer Schulklasse oder einer Kindergottesdienstgruppe wieder begeistern!

 

 

ARBEITEN MIT DEM FRIEDENSKREUZ

Advent und Weihnachten mit dem Friedenskreuz erzählt - Eine Fortbildung im Herbst 2018

Mit Schwung und guter Laune nahm der Kinderliederpädagoge und Komponist Reinhard Horn die TeilnehmerInnen der Tagesveranstaltung im Wilhelm-Kempf-Haus mit auf die musikalische Reise in die Advents- und Weihnachtszeit. Dabei gaben die Symbole des Friedenskreuzes, zum Bodenbild gelegt, praxisnahe Impulse. So kann man sich mit Kindern mit allen Sinnen auf den Weg machen, um die Inhalte der frohen Botschaft zu erkunden. Bekannt wurde dieses religionspädagogische Konzept u.a. durch die Veröffentlichung: „Mit dem Friedenskreuz durch das Kirchenjahr“.

Die TeilnehmerInnen lernten kleine Lieder und Geschichten rund um vorweihnachtliche Heilige kennen, die sowohl als Anregung für den Religionsunterricht als auch zur Gestaltung von Kindergottesdiensten geeignet sind. Eine besonders konzentrierte und feierliche Atmosphäre entstand, als neben dem gemeinsamen Singen auch adventlichen „Minimusicals“ und Lichtertänzen eingeübt wurden. Diese können besonders gut mit Kindern und auch von „nicht­-tanzerprobten" Erwachsenen in die Praxis umgesetzt werden.

 

 

„Gute Geschichten und gute Lieder sind Seelenproviant für Kinder“

(Prof. Dr. Armin Krenz, Dt. Sozialpädagoge, Psychotherapeut und Autor)


Mit diesem Zitat von Prof. Dr. Armin Krenz fasste Reinhard Horn das zentrale Anliegen seines langjährigen künstlerischen musikalischen Schaffens für und mit Kindern  zusammen. Die besondere Chance des Religionsunterrichts sieht Horn darin, das „ganze Kind“ mit all seinen Potentialen anzusprechen. Kinder zu fördern durch Musik, Gesang und Bewegung ermöglicht es auch Erwachsenen, als religiöse Begleiter von Kindern selbst zu Lernenden zu werden, wenn es um die Wahrnehmung  religiöser Geschichten mit allen Sinnen geht.

Gut gestimmt traten die Teilnehmerinnen den Heimweg an, motiviert mit „ihren“ Kindern gemeinsam die vor uns liegende Advents- und Weihnachtszeit in der Schule, Kita und Gemeinde mit neuen musikalischen Impulsen kreativ zu gestalten.

 

 

Godly Play - Gott im Spiel

Unterwegs in Gottes Welt - Eine Fortbildung im Winter 2018

 

Kolleg*innen im Elementarbereich, genau wie im Religionsunterricht der Klassen 1-6 konnten im Rahmen dieser Fortbildung lernen, mit wunderbaren Ergebnissen auf die neue Methode des "Godly Play" zurückzugreifen.

Eine Religionspädagogin des RPI Nassau, die schon viel Erfahrung mit der neuen Methode des Godly Play gesammelt hat, leitete an diesem Nachmittag dazu an, die Geschichten der Bibel auf neue Art lebendig und anschaulich zu erzählen und zu präsentieren. Wir spürten den Erfahrungen von Abraham, Mose, Rut und Noomi nach, die im Vertrauen auf Gottes Begleitung ihre Wege gingen. Zu den jeweiligen Themen und Geschichten wurden methodische Impulse für die religionspädagogische Praxis vorgestellt. 

"Goodly Play" ist im Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt ausleihbar.

 

 

 

 

 

 

 

Biblische Geschichten spannend vermitteln

 

 

Gebannt den biblischen Geschichten folgen - eine Erzählwerkstatt im April 2018

Gutes Erzählen nimmt die Zuhörenden mit in eben noch ferne Welten. Vor dem eigenen inneren Auge entstehen lebendige Bilder. Plötzlich wird die erzählte Situation spürbar, rückt greifbar nah, die Gefühle und Gedanken der erzählten Personen regen zur Identifikation oder Abgrenzung an. Es entsteht Spannung, jeder möchte wissen, wie die angefangene Geschichte nun weitergeht. Welche Religionslehrerin, welcher Religionslehrer wünscht sich das nicht: Gespannt lauschende Schüler und Schülerinnen, die im Unterricht gebannt einer biblischen Geschichte folgen. Die Methode des Erzählens kann ein Weg dahin sein.

„… und das Beste am Erzählen: "Sie brauchen als "Material"  nur sich selbst  in den Unterricht mitzunehmen“, d.h. Materialkoffer, Beamer oder andere religionspädagogische Assesoires sind nicht nötig.  Darauf wies der Referent der Fortbildung, der Diplom-Theologe und professionelle Geschichtenerzähler, Thomas Hoffmeister-Häfener mit einem Schmunzeln hin.

So konnten die Teilnehmerinnen der Erzählwerkstatt die lebendigen Erzählkünste des Referenten  mit viel Vergnügen „live“ genießen. Dies regte dazu an, diese besondere  Art der Vermittlung  selbst auszuprobieren  und auf der Grundlage biblischer Texte zu üben. Wie die Methode des Erzählens gelingen kann, dazu erfuhren Sie von Hofmann-Höfener hilfreiche grundlegende theoretische Eckpunkte und die Möglichkeiten dies in der Gruppe mit viel Spaß und auch Ernsthaftigkeit in die eigene Praxis umzusetzen.

Eine Fortbildung voller Schwung und Spaß und erhellender Erkenntnisse, die hoffentlich Lust aufs Ausprobieren und Weiter-Üben machte und den Schulklassen intensive Erlebnisse bringen wird.

Ganzheitlich erzählen durch Tanz, Spiel und Lied... Von Jakob bis Jesus - Eine Fortbildung im Frühjahr 2017

Lebendiges Erzählen bereichert und belebt den Religionsunterricht. Die Teilnehmer*innen der Fortbildung erlebten aktiv, wie biblische Geschichten vom Auszug Israels aus Ägypten bis hin zu Jesus, der in die Nachfolge ruft, in Ihrem RU spielerisch erarbeitet und bewegt erzählt werden können. Dazu lernten Sie durch den Referenten - Herrn Prof. Siegfried Macht, Liedermacher, Autor, Inhaber des Lehrstuhls Kirchenmusikpädagogik, Bayreuth - neue und bewährte Lieder, Tanz- und Bewegungsspiele zu Kernthemen der biblischen Überlieferung kennen. Das Spektrum der vorgestellten Formen reichte von einfachsten traditionellen Kinderspielen über eher meditative Tänze und Umsetzungen neuer geistlicher Lieder bis zu den lebendigen Tänzen israelischer Folklore. Sie setzten sich mit den Liedern und Bewegungen so auseinander, dass Sie sie in Folge im RU sicher und gezielt einsetzen konnten.

Ein Büchertisch zum Thema war ebenfalls vorbereitet und rundete die Veranstaltung ab.

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