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2018 - "Gold zieht immer." - Schüler aus dem Gymnasium Nord erkunden St. Antonius

"Gold zieht immer." So hört man Pfarrer Daniel leise zur Seite sprechen. Und zwar in dem Moment, als er mit der Monstranz in der Sakristei die Aufmerksamkeitskurve wieder ganz nach oben treibt. Doch über das eigentlich "Wertvolle" haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des Gymnasiums Nord schon vorher mit dem Priester zusammen nachgedacht und gesprochen. Auf ganz ungewöhnliche Weise: mit einem Kaffebecher in der Hand des Geistlichen. Gar nicht mal so schön und sicher auch nicht wertvoll. Aber: er begleitet ihn seit  30 Jahren, von den Zeiten des Zivildienstes über das Studium bis, nach vielen Versetzungen, zu seinen Tätigkeit in der Rödelheimer Pfarrei. Das war nun auch der Ausgangspunkt für die Fünftklässler auf die Suche nach weiteren richtig wertvollen Dingen zu gehen. Es stellt sich heraus: die Kirche ist voll davon. Gut, dass die Klasse schon im Religionsunterricht eine Einheit zum Thema Symbole gemacht hat. Denn viele können sie nun selbst entschlüsseln, andere weiß Pfarrer Daniel zu erläutern. "Die Kirche ist ein 'Symbole-Haus'", meint er zusammenfassend. Aber auch ein Haus mit einem guten Sound. Dem gehen die Kinder mit einem schnell einstudierten Lied nach, das, leise gesummt, beeindruckend klingt. Mit der Lehrerin Frau Linz macht sich die Klasse auf den Heimweg, und manchen geht nicht nur die Melodie noch etwas nach. 

2017 - Projekttag des konfessionell-kooperativen RU im Gymnasium Nord.

So viel wie ein Auto ...

... würde diese Monstranz kosten, antwortet Pfarrer Daniel. Etwas nüchtern klangt die Frage des Fünftklässlers, nachdem doch ein Raunen durch die Gruppe in der Sakristei von St. Antonius gegangen war, als der Pfarrer diese Kostbarkeit auspackte. Aber so dachten die damals wenig begüterten Gemeindemitglieder nicht, als sie vor 120 Jahren die Kirche bauten und dann noch eine solche Monstranz anschafften. Es wird also in der Gruppe darüber spekuliert, was sie wohl angetrieben habe. Das Interesse der Schüler vom neuen Gymnasium Nord ist groß, schließlich ist die ganze Schule, die in diesem Schuljahr ihren Betrieb aufgenommen hat, unterwegs (einen Bericht der Schule finden Sie hier). Vorbereitet wurden die SchülerInnen von den Religions- bzw. Ethiklehrern Fr. Oetken und Hr. Dr. Krieger, die darin eine Möglichkeit sehen, fächerübergreifend und gleichzeitig konfessionsbewusst diesen Projekttag zu gestalten. Denn das 5. Schuljahr wird konfessionell-kooperativ unterrichtet. "Da bietet gerade ein kirchraumpädagogischer ausgerichteter Tag eine gute Gelegenheit, dass die ansonsten gemischt-konfessionellen Lerngruppen einmal ihre je eigene Kirche kennenlernen und dabei auch ein Verständnis für die jeweiligen Besonderheiten entwickeln können," lautet es aus dem Vorbereitungsteam. So wie eben der katholischen St. Antonius Kirche, über die sie sich dann mit ihren evangelischen Mitschülern, die in der Wichern-Gemeinde zu Gast waren, in ihrer Klasse austauschen können. Eine Menge Material und Informationen sind da zusammengekommen, und da wird sicher noch die eine oder andere Relistunde Gelegenheit bieten, dies aufzugreifen. Aber schon vor Ort wurde manches klar, wie beispielsweise die Vermutung zum Anschaffungspreis der Monstranz wohl zutrifft: die Menschen wollten eben ihre besondere Verbundenheit und Liebe zu Gott dadurch ausdrücken, dass sie etwas ganz Kostbares herstellen ließen. Dass man Gott auch noch auf andere Weise ehren kann, dass wäre nun eine Lernaufgabe für die Religionsstunde nächste Woche...

Multireligiös - Miteinander statt nebeneinander. Ein Treffen junger Leute im Frühjahr 2017

Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, aus drei unterschiedlichen Schulen - der Werner-von-Siemens-Berufsschule, der katholischen St. Angela Schule und der I. E.-Lichtigfeldschule, trafen sich am 2.3.2017 am Frankfurter Dom.

Die Idee dieses Treffens, diesmal vorbereitet von Fr. P. Nell (Pastoralrefentin und Religionslehrerin) ist der Trialog: miteinander über Unterschiede und Gemeinsamkeiten des eigenen Glaubens ins Gespräch zu kommen und sich nicht nur zu informieren, sondern das jeweils Andere auch zu bedenken, zu würdigen und vielleicht sich sogar inspirieren zu lassen. Herr Stadtdekan zu Eltz begrüßte die Jugendlichen im Dompfarrsaal und berichtete von seinen eigenen, regelmäßigen Treffen mit Vertretern anderer Religionen. Anschließend waren die SchülerInnen nicht nur im Dom, sondern auch an weiteren religiösen Orten und Stätten unterwegs, um selbst dem auf die Spur zu kommen, was über die jeweilige Religion hinausweist auf das alle Menschen miteinander Verbindende.

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